Private Krankenversicherung
Privatversicherungen Vergleich für Österreich

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Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung?

krankenversicherung_behandlungIn Österreich gehört die gesetzliche Krankenversicherung zu den Pflichtversicherungen. Obwohl eine staatliche Vollversicherung besteht, entscheidet sich fast jeder dritte Bürger Österreichs dazu, eine private Krankenversicherung als Zusatzversicherung abzuschließen. Den Versicherten ist es freigestellt, eine oder sogar mehrere private Zusatzversicherungen abzuschließen. Um die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist engmaschig reguliert. Bei welcher gesetzlichen Krankenversicherung Sie versichert werden, ist davon abhängig, wo Sie wohnen und zu welcher Berufsgruppe Sie gehören. In den Bundesländern gibt es jeweils Gebietskrankenkassen, die für die jeweiligen Bürger zuständig sind. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung hat die private Krankenversicherung keinen Annahmezwang. Das bedeutet, dass jede Versicherung freie Vereinbarungen schließt und somit selbständig entscheiden darf, ob sie einen Versicherten aufnehmen möchte. Je kränker eine Person ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diejenige Person in die private Zusatzversicherung aufgenommen wird.

Welche Leistungen bietet eine private Krankenversicherung?

Die Leistungen der privaten Zusatzversicherung fangen da an, wo der gesetzliche Schutz endet. Durch die private Krankenversicherung hat man die Möglichkeit, in einem Baukastensystem seine individuellen Bedürfnisse und Interessen abzudecken. Am deutlichsten wird das bei der Arztwahl. In der gesetzlichen Krankenkasse kann nur von Ärzten behandelt werden, die ein Vertragsverhältnis mit der Krankenkasse haben. Die daneben praktizierenden Wahlärzte sind von den gesetzlichen Krankenkassen unabhängige Ärzte, die in der Regel flexibler sind. Eine private Krankenversicherung ermöglicht als Zusatzversicherung, einen Wahlarzt konsultieren zu dürfen. Weiter kann man ebenso frei wählen, in welchem Spital oder Privatspital man behandelt werden möchte. In den jeweiligen Sonderklassen des Spitals wird Ihnen meist auch mehr Komfort geboten, zum Beispiel durch ein Ein-Bett- oder Zwei-Bett-Zimmer.

Formen der privaten Krankenversicherung

Sonderklassenversicherung

Grundsätzlich wird in Österreich die privaten Krankenzusatzversicherungen in zwei Bereiche aufgeteilt. Zum einen gibt es die Krankenhauskostenversicherung, die oftmals auch Sonderklassenversicherung genannt wird. Bei dieser Zusatzversicherung werden Aufenthaltskosten, Spesen für die Behandlung und der Sachaufwand im Krankenhaus ersetzt. Die Vorteile erstrecken sich von der freien Arztwahl bis hin zum Krankenhaustransport, der Direktverrechnung von Spesen mit dem Spital bis zu einem Begleitkostenersatz für Kinder bis zu 12 Jahren. Diese Versicherung wird oftmals auch als Gruppenversicherung für Unternehmen angeboten, die wesentlich günstiger ausfällt als Einzelverträge.

Tagesgeldversicherung

Zum anderen gibt es die Tagesgeldversicherung als zweite mögliche Zusatzversicherung. Meist wird die Versicherung von Freiberuflern in Anspruch genommen, die damit ihren Verdienstausfall abdecken. Die Tagesgeldversicherung kann einzeln oder in der Kombination mit der Krankenhausspesenversicherung abgeschlossen werden, bei beiden Varianten muss kein Nachweis der Ausgaben vorgelegt werden.

Nachteile der privaten Krankenversicherung

bearbeitungsgebuehrDer größte und wahrscheinlich wesentliche Nachteil erstreckt sich in den Kosten der privaten Zusatzversicherung. Die Prämien werden bei jeder Person individuell berechnet und sind abhängig vom Alter, dem Geschlecht, dem Bundesland und dem grundsätzlichen Gesundheitszustand der Person. Je größer das Risiko ist, desto höher fällt letztlich die Prämie aus. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Arbeitgeber bei einer privaten Zusatzversicherung nicht an der Zahlung der Versicherungsprämien beteiligt. Kommt es zu einem Krankheitsfall werden dem Patienten direkt nach dem Arztbesuch die Kosten in Rechnung gestellt. Die Rechnung muss der Patient zunächst selbstständig begleichen und kann sie anschließend bei der privaten Krankenversicherung zur Erstattung einreichen. Um die Kosten der Prämie zu senken, gibt es die Möglichkeit des Selbstbehalts. Das bedeutet, dass der Versicherte sich dazu bereit erklärt, in einem Krankheitsfall die Kosten anteilig zu tragen.

Tipps bei der Auswahl der privaten Zusatzversicherungen

Der wichtigste Tipp ist, dass sich ein Vergleich mit einem Versicherungsrechner immer lohnt. Es gibt sehr viele Anbieter von privaten Krankenversicherungen mit ganz unterschiedlichen Leistungen, die man nicht auf einen Blick miteinander vergleichen kann. Des Weiteren gilt, dass ein besonders früher Abschluss der privaten Zusatzversicherung zu besonders günstigen Prämien führt. Wichtig beim Abschluss der Krankenversicherung ist, dass alle Angaben zum Antrag wahrheitsgemäß gemacht werden. Die private Krankenversicherung fragt auch nach Vorerkrankungen. Wird eine Vorerkrankung verschwiegen, kann die Versicherung nach Bekanntwerden der falschen Angaben die Versicherung fristlos kündigen.

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