Private Unfallversicherung im Vergleich

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Beste Unfallversicherung in Österreich im Vergleich
 
 

Private Unfallversicherung

Der gesetzliche Schutz reicht nicht!

Macht eine Unfallversicherung überhaupt Sinn, wenn ich doch bei Unfällen auf dem Arbeits- oder Schulweg und am Arbeitsplatz selbst durch die gesetzliche Sozialversicherung eh abgesichert bin? Die klare Antwort lautet: ja, unbedingt!

Geht es um die Altersvorsorge, sind die Österreicherinnen und Österreicher neben der staatlichen Pension oder Rente vielfach auch durch eine Lebensversicherung, und immer mehr sogar durch eine private Altersvorsorge, abgesichert. Treten aber in den vielen Jahren der Erwerbstätigkeit unvorhergesehene Ereignisse ein – etwa bei Unfällen, beim Sport oder sonst in der Freizeit – ist die Mehrheit der Konsumenten meist völlig unvorbereitet.

unfallversicherung
7 Gründe für die Unfallversicherung

1. Sie ist einfach erhältlich: In der Regel sind die Gesundheitsfragen überschaubar

2. Sie ist flexibel: Versicherungssummen, Leistungsarten und Zusatzvereinbarungen sind frei wählbar

3. Sie leistet weltweit: Versicherungsschutz rund um die Uhr und in allen Lebensbereichen

4. Sie schützt: auch bei kleineren Verletzungen ohne dauerhafte Folgen

5. Sie ist preiswert: Versicherungsschutz gibt es schon ab 15 bis 20 Euro im Monat

6. Sie zahlt zusätzlich: Leistungen anderer Versicherungen werden nicht angerechnet

7. Sie ist steuerfrei: im Falle der Invaliditätsleistung

Gesetzliche Versicherung

Gesetzliche Unfallversicherung greift nicht überall

In Sachen Unfallversicherung wird in Österreich klar zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung unterschieden. Denn was viele Konsumenten leider vielfach unterschätzen: Der Schutz vor Unfallschäden in Österreich durch die gesetzliche Sozialversicherung greift nur bei Unfällen, die direkt mit der Erwerbstätigkeit im Zusammenhang stehen: Also etwa auf dem Arbeitsweg oder an der Arbeitsstätte selbst – keinesfalls aber in der Freizeit, etwa beim Sport.

© ERGO Österreich

Die gesetzliche Krankenversicherung kommt zwar akut für Behandlung durch Ärzte, den Aufenthalt im Hospital oder etwaige Rehabilitationsmaßnahmen auf. Wenn Sie aber für Jahre oder gar für das gesamte restliche Erwerbsleben arbeitsunfähig werden und bleiben, oder durch eine Behinderung etwa sogar zusätzliche Ausgaben für Umbauten an Wohnung, Kfz oder sonstigem entstehen, bleiben Sie auf den Kosten meist selbst sitzen.

  • Mehr als 800.000 Menschen in Österreich verunglücken Jahr für Jahr bei Arbeits- und Freizeitunfälle, knapp 10.000 Bürgerinnen und Bürger tragen infolge eines Unfalls sogar bleibende Schäden davon.

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Häufige Fragen und Antworten

Wozu brauchen Sie eine Unfallversicherung?

Ein Großteil aller Unfälle in Österreich finden genau dort statt, wo die gesetzliche Unfallversicherung Sie leider nicht absichert: beispielsweise in der Freizeit, bei Ihnen Zuhause, im Urlaub oder beim Sport.

Mit einer privaten Unfallversicherung können Sie sich vor den finanziellen Folgen eines solchen Unfalls schützen. Diese können gerade bei längerer Arbeitsunfähigkeit oder gar lebenslanger Invalidität enorm sein, und sind auf die Dauer keineswegs über das private Haushaltsbudget zu leisten.

Wann leistet eine private Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung zahlt an Sie bei körperlicher Beeinträchtigung, beispielsweise bei Invalidität, infolge eines Unfalls. Versichert sind dabei sowohl Arbeits- als auch Freizeitunfälle. Welche Summe Sie von Ihrer privaten Unfallversicherung bekommen, hängst vom Invaliditätsgrad – also der Schweregrad – der Beeinträchtigung sowie den geschädigten oder verlustigen Gliedmaßen oder Organen ab. Die Versicherung leistet hier nach einer sogenannten Gliedertaxe. Vereinfacht gesagt gibt es hier mehr Geld für Sie, je stärker Ihre Gesundheit oder Ihr Leben durch den Unfall beeinträchtigt sind.

Vielfach erhöhen Versicherer auch ihre Einmalzahlungen für Invaliditätsgrade jenseits von 25 % mittels einer sogenannten Progression. Beträgt eine solche Progression beispielsweise 250 % würden Sie bei einem Invaliditätsgrads von 100 % die zweieinhalbfache der vertraglich vereinbarten Versicherungsgrundsumme erhalten.

Tipp: Eine private Unfallversicherung zahlt auch dann, wenn der österreichische Staat Ihnen über die gesetzliche Unfallversicherung die Leistung verweigert. Ebenfalls ein Vorteil für Sie: Die private Unfallversicherung kann auch dann zahlen, wenn Sie bereits durch die gesetzliche Versicherung eine Leistung erhalten – beispielsweise bei einem bei Arbeitsunfall.

Welche Leistungen gibt es bei einer Unfallversicherung?

Zu Recht fragen Sie jetzt: Welche Leistungen werden von einer privaten Unfallversicherung eigentlich genau gezahlt? Was ist durch diese Versicherung also abgedeckt?

Allgemein gesagt, übernimmt eine private Unfallversicherung alle längerfristigen Folgekosten für Ihre bleibenden körperlichen Schäden durch einen Unfall – bis hin zur Unfallrente. Allerdings sind die Leistungen und deren genauer Umfang in jedem Versicherungsvertrag genau geregelt. Folgende Leistungen sollten in einer guten und wirksamen Unfallversicherung inkludiert sein:

Basis beim Unfallschutz sind immer sogenannte Einmalleistungen, also ein einmaliger Geldbetrag, den Sie als Geschädigte oder Geschädigter sofort ausbezahlt bekommen. Dieser fällt je nach Schwere Ihres erlittenen Invaliditätsgrades unterschiedlich aus. Als Richtwert sollten hier 3 bis 6 Jahreseinkommen veranschlagt werden.

Wichtig sind auch die Unfallkosten, die durch Rettung, Suchmaßnahmen oder Bergung anfallen. Hier übernimmt die Versicherung alle entstandenen Kosten. Weiters natürlich ein Taggeld bei Arbeitsausfall oder Aufenthalt in einem Spital oder einer Rehabilitationseinrichtung. Die Summe hierfür sollten Sie eher großzügiger in Ihrem Vertrag veranschlagen.

Sind Sie infolge eines Unfalls dauerhaft nicht mehr oder nur noch eingeschränkt berufstauglich, gewährt die Unfallversicherung eine sogenannte lebenslange Unfallrente. Dies ist bei den meisten Assekuranzen dann der Fall, wenn die Invalidität mindesten 50 % beträgt.

Sehr wichtig – gerade zur Absicherung des Partners oder der Familie – ist die sogenannte Todesfallleistung in einer Unfallversicherung. Verstirbt der Versicherungsnehmer bei einem Unfall sogar, werden hierdurch zumindest die finanziellen Folgen eines Unfalls für Angehörige abgemildert. Auch die Todesfallleistung wird als Fixbetrag einmalig durch die Versicherung ausbezahlt.

Tipp: Um alle diese Leistungen von Ihrer Versicherung auch wirklich zu bekommen, sollten Sie bei Ihrer Polizze genau darauf achten, welche einzelnen Versicherungsbausteine inkludiert sind, welche Leistung jeder Baustein genau übernimmt – und wer mit der Polizze genau besichert ist.

Unfallversicherung: Worauf müssen Sie bei Ihrer Polizze achten?

Bevor Sie sich für eine Unfallversicherung entscheiden, sollten Sie vorab genau bedenken, welche Absicherung Sie im Versicherungsfall möchten und auch benötigen. So können Sie sich Ihre Versicherung durch die einzelnen Bausteine für verschiedene Leistungen optimal zusammenstellen. Achten sollten Sie dabei vor allem auf die jeweiligen Deckungsgrade und Deckungssummen – egal ob es sich um Invaliditätsleistungen, Taggeld, Unfallrente oder Todesfallleistung handelt. Auch der Deckungsumfang bei Unfallkosten, etwa für Rettungs- und Bergungskosten, Heilkosten oder Kur- und Rehabilitationsaufenthalte, spielt bei der Unfallversicherung eine entscheidende Rolle. Weiters sollten Sie bei Ihrer Unfallversicherung ein Augenmerk auf besondere Klauseln beim Leistungsanspruch – etwa zur Mitwirkungspflicht oder der Anzeige etwaiger Vorschädigungen – legen.

Viele Versicherer bieten Rabatte für Leistungseinschränkung an, etwa wenn Sie Ihre Unfallversicherung rein auf die Freizeitaktivitäten beschränken, auf Einmalzahlungen bei geringer Invalidität verzichten, oder Familienangehörige in geringerem Umfang mitversichern. Auch hier sollten sie die Details im Vertrag genau prüfen!

Grundsätzlich sollte eine Unfallversicherung in erster Linie zur Absicherung von dauerhaften Schädigungen durch ein Unfallereignis dienen, für einen möglichen Verdienstausfall vorsorgen und Ihre Angehörigen finanziell besichern.

Tipp: Vergleichen Sie die unterschiedlichen Leistungskomponenten mit den jeweiligen Detaildeckungen und etwaigen Klauseln der Angebote genau. Die Versicherer bieten hier unterschiedlichste Modelle mit teils großen Leistungs- und Preisunterschieden. Hier können Sie bei der Prämie durchaus sparen.

Wer ist durch Unfallversicherung abgesichert?

In Österreich kann grundsätzlich jede Konsumentin und jeder Konsument eine Unfallversicherung abschließen. Zusätzlich zum Versicherungsnehmer selbst können auch Ehepartner oder Lebensgefährten durch eine Partnerunfallversicherung, sowie Kinder in einer Familienunfallversicherung mitversichert werden. Dabei können für alle Versicherte separate Fallpauschalen und Versicherungssummen vereinbart werden.

Allerdings legen viele Versicherer in Österreich meist ein Höchstalter für Versicherte fest. In der Regel ist eine Versicherung bis zum 70. Lebensjahr zwar problemlos möglich, in höherem Alter aber müssen Konsumenten oft mit einer eingeschränkten Höhe von Einmalleistungen rechnen bzw. bekommen diese nur als lebenslange Rentenleistung ausbezahlt. Weiters gibt es für Kinder oft Einschränkungen hinsichtlich der Todesfallleistung, Taggelder für Unfälle werden für Kinder sogar überhaupt nicht angeboten.

Private Unfallversicherung – gibt es Tarife für besondere Berufsgruppen?

In Österreich spielt der Beruf der oder des Versicherten für die Bemessung des Invaliditätsgrades bei der Unfallversicherung keine Rolle. Entscheidend ist allein die körperliche Gesamtschädigung, also der Grad der Versehrtheit, der durch einen Unfall hervorgerufen wurde.

Allerdings bieten einige Versicherer zusätzliche Leistungen oder besondere Deckungen für bestimmte Berufsgruppen an oder schließen diese sogar aus. Im ersten Fall sind dies beispielsweise Musiker oder medizinische Berufe. Generell ausgeschlossen von der privaten Unfallversicherung werden vielfach Berufsgruppen wie Flug- oder Sicherheitspersonal, Berufssportler oder Risikoberufe wie Stuntman oder Artist.

Tipp: Grundsätzlich sollten Sie bei der Wahl der Bausteine Ihrer Unfallversicherung den Schwerpunkt der Gliedertaxe danach ausrichten, welche Schädigung durch einen Unfall Ihre berufliche Tätigkeit am meisten einschränken oder gar gänzlich verhindern würde.

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