Eigene Immobilie: Fünf Gründe für den Hauskauf

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Die Preise sind in den letzten Jahren gewaltig gestiegen. Doch die Zinsen bleiben historisch niedrig – noch. Lohnt es sich also eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen? Was dafür spricht, lesen Sie hier.

1. Historisch niedrige Zinsen

Trotz leichtem Anstieg in den vergangenen Monaten: Noch immer sind die Zinsen günstig für Baukredite in Österreich historisch gesehen auf extrem niedrigem Niveau. Gerade bei längeren Finanzierungen können Sie so locker Kosten im hohen fünfstelligen Bereich sparen.

Beispiel: Sie finanzierten Ihren Hypothekarkredit über 200.000 Euro mit 15 Jahren Laufzeit noch vor wenigen Jahren zu einem Zinssatz von 5,0 Prozent. Dann zahlen Sie bei einer Monatsrate von 1.000 Euro bis zum Ende der Zinsbindung 135.000 Euro Zinsen an die Bank. Ihre Restschuld am Ende trotzdem: happige 155.000 Euro.

Schließen Sie dagegen Ihr Darlehen bei gleicher Monatsrate von 1.000 Euro zu einem aktuell möglichen Zinssatz von 1,5 Prozent ab, bekommt die Bank am Ende nur Zinsen von knapp 30.000 Euro von Ihnen. Da gleichzeitig der Tilgungsanteil steigt, liegt Ihre Restschuld am Ende nur noch bei rund 50.000 Euro. Ein gutes Geschäft also, dass selbst eine Umschuldung noch attraktiv macht.

2. Immobilie als guter Schutz vor Inflation

Wohneigentum ist, mit der beste Schutz vor Inflation – das gilt selbst in Zeiten geringerer Preissteigerungen wie heute. Gerade als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses sind Sie unabhängig von künftigen Steigerungen bei den Mietpreisen – und diese waren in den vergangenen Jahren nicht gerade niedrig. Die monatlichen Kosten für die Finanzierung bleiben bei langfristiger Zinsbindung hingegen über viele Jahre konstant und berechenbar. Unterm Strich sparen Sie als Häuslebauer viel Geld fürs Wohnen.

3. Sichere Altersvorsorge dank Immobilie

Nicht nur für die Jüngeren gilt: Wer im Alter gut leben möchte, muss privat vorsorgen. Das Eigenheim ist dabei der sinnvollste Bestandteil einer tragfähigen privaten Altersvorsorge. Denn ist die Immobilie bei Eintritt in die Rente schuldenfrei, haben Sie im Vergleich zum Mieter gleich zwei Vorteile: Weitaus niedrigere monatliche Fixkosten in den eigenen vier Wänden, und mehr finanzielle Freiheit – etwa für eine gute Haushaltsversicherung – im Alltag.

4. Staatliche Fördermittel für Ihre Immobilie

Nicht nur für Familien mit kleinerem Einkommen gilt: Wenn sie eine Immobilie erwerben, sponsert der Staat oft mit. Dabei ist die Wohnbauförderung in Österreich Landessache. Je nach Bundesland gelten unterschiedlich Voraussetzungen, sowie Höhe und Art der Förderungen. Dabei ist es letztlich egal, ob der Staat Ihnen ein besonders günstiges Darlehen gewährt, mit Annuitäten- und Zinsenzuschüssen bei der Rückzahlung Ihres Kredites hilft, oder Ihr Eigenheim einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschuss sponsert. Unter Strich gilt: Ihre eigenen vier Wände werden deutlich billiger.

Weiters können Sie auch beim Finanzamt die Kreditsteuer von 0,8 Prozent bis zu einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, und die Gebühr für die Eintragung ins Grundbuch von 1,2 Prozent des Darlehensbetrages bis zu 130 Quadratmetern Wohnfläche einsparen.

Wichtig: Nur als Häuslbauer müssen Sie direkt selbst um eine Wohnbauförderung ansuchen. Bei Miet- und Eigentumswohnungen holen sich die Bauträger die Finanzierungsmittel selbst vom Staat.

5. Dank Immobilie – besserer Blick auf die Finanzen

Eine Baufinanzierung zwingt uns zur finanziellen Disziplin über viele Jahre, keine Frage. Doch das hat auch Vorteile. Studien zeigen, dass Eigenheimbesitzer bei Beginn der Rente über ein weitaus höheres Vermögen verfügen als Mieter. Und das liegt nicht am höheren vergleichbaren Einkommen aus dem Arbeitsleben – sondern am besseren Haushalten in Sachen Finanzen.

Die regelmäßigen monatlichen Kreditraten über viele Jahre, lassen Immobilienbesitzer weniger Geld als nötig in den Konsum schießen. Oft werden Rücklagen sogar in Sondertilgungen investiert, um Zinskosten zu sparen und rascher zu tilgen. Vielen Mietern hingegen, die ihr Erspartes in Sparpläne investieren oder am Zinskonto liegen haben, bleibt über die vielen Jahre hinweg oft deutlich weniger Rendite – und Monat für Monat weitere Mietkosten.

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