Geld anlegen: Geldanlage in Österreich 2018 | Vergleich24.at

Geld anlegen in Österreich 2018

Wer 2018 in Österreich sein Geld gut anlegen möchte, muss sich strecken und vor allem genau informieren.

Egal, ob Sie Ihr Geld täglich fällig parken möchten, Ihr Erspartes für ein, zwei oder mehr Jahre fix auf ein Festgeldkonto anlegen wollen, oder sich selbst an die Börse wagen: Sie sollten Bescheid wissen und vergleichen, wo es derzeit gute Renditen gibt. So werden Sie am Ende mehr am Konto haben!

Erfahren Sie mehr über: Tagesgeld | Festgeld | Aktien, Fonds | Robo-Adviser |  ETFs | Rohstoffe

Geld anlegen am Tagesgeldkonto: Sichere Zinsen und maximale Freiheit

Sie haben Ihr sauer verdientes Geld noch immer auf einem Sparkonto bei der Sparkasse, einer Volksbank oder Raiffeisenbank liegen – vielleicht sogar noch um 0,15 % oder 0,20 % Zinsen? Dann kann ich Ihnen nur raten:

Denn moderne Tagesgeldkonten bieten Ihnen nicht nur das Mehrfache an Zinsen. Wenn Sie Ihr Geld dort veranlagen, sind Sie sogar flexibler als am Sparbuch. Denn Sie können jederzeit über Ihr Erspartes verfügen – ohne Kündigungsfrist und in voller Höhe. Weiterer Vorteil: Online-Tagesgeldkonten bei Online Banken sind völlig spesenfrei.

Beim Anlegen von Geld auf einem Tagesgeldkonto sollten Sie auf die Mindestanlagesumme, die maximal mögliche Anlagesumme sowie die Zinstermine achten. Wird der Zins öfter als einmal jährlich regelmäßig wieder am Konto veranlagt, steigert das die Zins-Rendite. Man spricht hier auch vom sogenannten Zinseszinseffekt. Und: So manche Bank garantiert den Zins auch für einige Monate, wenn Sie Ihr Geld auf deren Tagesgeldkonto veranlagen – das bringt zusätzliche Zinssicherheit.

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So legen Österreicher 2018 Ihr Geld an!

Quelle: Erste Group

Geld veranlagen auf dem Festgeldkonto

Sie haben mehr als einen Notgroschen am Konto und möchten diesen für ein, zwei oder drei Jahre ertragreich fix veranlagen? Dann sollten Sie sich nach einem guten Festgeldkonto umsehen.

Sicher wie Tagesgeld bietet es fixe Zinsen über die gesamte Zeit. Sie sind zwar nicht so frei in der Finanzplanung wie bei einem täglich fälligen Sparkonto, dafür wissen Sie aber bereits zum Zeitpunkt der Veranlagung mit welchem Zinsertrag Sie am Ende rechnen können.

Wie beim Tagesgeld, sind Festgeldkonten bei Direktbanken heute durchwegs spesenfrei. Weder für die Kontoeröffnung, noch für die Kontoführung oder auch die Schließung fix veranlagter Sparkonten fallen in der Regel zusätzliche Kosten an.

Viele Banken fordern Mindestanlagesummen, um auf deren Festgeldkonten Geld veranlagen zu können. Auch sollten Sie die Höchstanlagesumme beachten, bis zu welcher der angebotene Zins gezahlt wird. Denn werden gewisse Summen überschritten, fallen die Zinsen nicht selten rapide in den Keller (Staffelzins). Ebenso wichtig: die Zinstermine. Meist werden die Zinsen am Ende der Laufzeit auf das Konto ausgezahlt, manche Banken schreiben allerdings die Zinsen auch jährlich den fix veranlagten Konten zu. Auch hier winkt – wie beim Tagesgeld – mitunter ein ordentlicher Zinseszinseffekt.

Wichtig: Festgelder können in der Regel nicht vorzeitig gekündigt werden. Und wenn doch, dann nur mit erheblichen Zins- und Ertragseinbußen. Überlegen Sie sich also vorher genau, ob Sie das Geld für die ganze Laufzeit wirklich nicht benötigen, bevor Sie Ihr Geld fix veranlagen.

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Geld in Aktien, Fonds veranlagen

Sie suchen nach noch höheren Renditechancen und scheuen das Risiko nicht? Dann können Sie Ihr Erspartes auch an der Börse veranlagen. Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten:

Aktien und Fonds

Etwa das Investment in einzelne Aktienwerte oder Fonds. Hier können Sie zwischen österreichischen, europäischen oder weltweiten Werten aus den unterschiedlichsten Bereichen und Assetklassen (Anlageklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Immobilien) wählen.

Aktien sind Wertpapiere, welche Anteile an einem Unternehmen oder einer Gesellschaft verbriefen. Mit einer Aktie werden Sie also quasi Miteigentümer einer Firma und können an deren Erfolg – aber auch deren Misserfolg – teilhaben. Aktien werden auch Anteilsscheine genannt.

Der Wert – auch Buchwert genannt – einer Aktie berechnet sich aus dem Eigenkapital geteilt durch die Anzahl der Aktien. Der Aktienkurs wird durch den Handel an der Börse bestimmt, und kann sich jederzeit ändern. Aktien können – müssen aber nicht – an einer Wertpapierbörse (beispielsweise der Börse Wien) oder außerbörslich gehandelt werden. Neben konservativen – also relativ sicheren – Aktien gibt es auch spekulative Werte. Hier spricht man von sogenannten Risikoklassen, über die Sie sich vorher informieren sollten. Und: mitunter werden Sie als Aktionär auch am Gewinn des Unternehmens beteiligt: in Form einer sogenannte Dividende.

Ihr Geld veranlagen können Sie auch in Fonds – oft auch als Investmentfonds bezeichnet. Hierbei beteiligen Sie sich mit Ihrem Geld nicht nur an einem bestimmten einzelnen Unternehmen, sondern an mehreren Unternehmen einer oder verschiedener Sparten oder Länder. Fonds investieren neben Aktien auch in festverzinsliche Wertpapieren, am Geldmarkt oder etwa in Immobilien. In der Regel übernehmen die Auswahl und Steuerung der im Fonds veranlagten Werte sogenannte Fondsmanager. Natürlich wollen auch diese bezahlt werden, mit sogenannten Fondsmanagementgebühren.

Um Aktien und Fonds handeln zu können, benötigen Sie ein sogenanntes Wertpapierdepot – im Grunde nichts anderes als ein Konto, über das alle Ihre Wertpapiergeschäfte abgewickelt werden.

Vergleichen Sie hier genau, bevor Sie sich für ein Depot entscheiden, mit dem Sie Ihr Geld in Aktien oder Fonds veranlagen. Und wählen Sie ein spesenfreies Depot bei einem sogenannten Direktbroker. Zum einen müssen Sie hier für Ihren persönlichen „Handelsplatz“ keine zusätzlichen Kosten entrichten, und zum anderen ist auch der Tatsächliche Handel, also alle Transaktionen, deutlich günstiger.

„Kosten: Neben Transaktionskosten und Managementkosten können bei der Veranlagung in Aktien und Fonds auch Depotkosten anfallen. All dies schmälert Ihre Rendite.“

Achtung: Im Gegensatz etwa zu Sparprodukten bestehen bei Aktien und Fonds neben überaus guten Renditechancen auch die Möglichkeiten von Verlusten – bis hin zum Totalverlust. Sie können also ihr in Aktien und Fonds veranlagtes Geld theoretisch auch komplett verlieren. Das kommt in der Praxis zwar selten vor, ist aber nicht auszuschließen.

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Robo Advisor: Online-Vermögensverwaltung

Die Digitalisierung verändert das Verhalten und die Erwartungen der Bankkunden zunehmend. Das Bankhaus Spängler verfolgt mit dem Robo Advisor deshalb eine „kanalübergreifende Dienstleistungsstrategie“. Das bedeutet, Prozesse und Dienstleistungen auch online und mobil verfügbar zu machen — kombiniert mit persönlicher Beratung.

Ab 30.000 Euro können Anleger zukünftig online in eine Vermögensverwaltung im Bankhaus Spängler investieren, ohne selbst viel Zeit aufwenden oder sich mit der Komplexität der Kapitalmärkte intensiv auseinandersetzen zu müssen.

Vorteile der digitalen Vermögensverwaltungsplattform:

  • Schnelle und unkomplizierte Einrichtung der Vermögensverwaltung
  • Klares Investmentkonzept
  • Persönlicher Berater
  • Transparente und günstige Kosten

Damit ist das Bankhaus Spängler in Österreich das Erste, das
die Vermögensverwaltung auch online anbieten können.

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  • Schnelle und unkomplizierte Einrichtung der Vermögensverwaltung
  • Klares Investmentkonzept
  • Persönlicher Berater
  • Transparente All-in-Gebühr

* Anlagevolumen bis EUR 300.000


ETF (Exchange-traded funds)

Eine Sonderform, Ihr Geld in Fonds zu veranlagen, bietet der sogenannte Exchange-traded funds, kurz ETF. Hierbei handelt es sich um einen Investmentfonds, der an einer Börse gehandelt wird.

Einen ETF können Sie im Normalfall nicht über die ausgebende Investmentgesellschaft kaufen, sondern direkt über die Börse erwerben und wieder verkaufen. Man spricht hier von sogenannten passiv verwalteten Fonds. Die meisten ETFs sind passiv verwaltete Indexfonds, beispielsweise aus dem ATX, oder auf bestimmte Assetklassen.

Vorteil: Da ETFs passiv an der Börse gehandelt werden, sind sie in der Regel preiswerter als aktiv – durch eine Investmentgesellschaft – gehandelte Fonds. Das erhöht die Rendite für Ihr in ETFs veranlagtes Geld. Noch mehr sparen – und somit Ihren Gewinn erhöhen – können Sie, wenn Sie Ihr Geld in ETFs über eine Direktbanken anlegen. Direktbanken bieten nicht nur eine größere Auswahl mit oft mehreren Tausend ETFs, sie bieten ETFs in der Regel auch mit reduzierten Orderkosten oder verlangen dafür oft gar keine Transaktionskosten. Natürlich brauchen Sie – wie bei Aktien und „normalen“ Fonds auch – für den Handel mit ETFs ein Wertpapierdepot, um darüber Ihr Geld veranlagen zu können.

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  • Schutz der Geldanlage als Sondervermögen
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Rohstoffe: Geld anlegen in Gold oder Silber

Für viele von Ihnen vielleicht nicht unbedingt bekannt: Auch in Rohstoffe können Sie Geld veranlagen und bei guten Ertragsaussichten Ihr Erspartes vermehren.

Das bekannteste Beispiel hier ist sicherlich Gold oder Silber. Aber beispielsweise auch in Öl oder andere Edel- und Industriemetalle können Sie an der Börse per Aktien oder Fonds ihr Geld anlegen.

Gerade in Gold oder Silber veranlagen aber viele Sparer ihr Erspartes auch in physischer Form, also beispielsweise als Münzen oder Barren. Diese gelten weithin als krisenfeste Anlageform, können sie doch im Gegensatz zu allen sogenannten „Papierwerten“ wie Aktien, Fonds oder auch Sparguthaben praktisch nicht an Wert verlieren – entweder durch Inflation als Fresser von Sparzinsen oder in Form von Kursverlusten bei Wertpapieren.

Aber: Wenn Sie Ihr Erspartes physisch in Gold oder Silber veranlagen, sollten Sie einige Dinge beachten.

  • Erstens steigt und fällt der Wert an diesen Edelmetallen – wie an anderen Rohstoffen auch – sehr wohl, denn auch diese unterliegen dem freien Handel von Angebot und Nachfrage. Gerade der Goldpreis hat in den letzten Jahren dramatisch an Wert eingebüßt.
  • Zweitens bekommen Sie für diese Form der Geldveranlagung keine Zinsen oder Dividenden – quasi als automatische Rendite.
  • Und drittens: Auch wenn Sie Gold oder Silber in physischer Form kaufen oder verkaufen, entstehen Ihnen Kosten. Schließlich wollen auch hier die Händler verdienen: Der Unterschied zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis betragt hier nicht selten 15 % und mehr. Dies müssen Sie erst durch eine Preissteigerung wieder einholen. Dabei gilt: Je kleiner die Stückelung (also der Nennwert der Münze oder des Barrens), desto höher die Kosten für Sie.

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